Hinweise zum rail4you.ch DsM 2.0 Sinus-Treiber

Bei Testfahrten auf meiner M-Gleis Dachboden-Teppichbahn habe ich festgestellt, dass der DsM-Treiber sehr empfindlich auf kurze Spannungsunterbrechungen reagiert!

Schon bei kurzen Spannungsunterbrechungen, bei denen die LED-Beleuchtung und der Sound weiterhin funktionierten (der mSD-Decoder ist ja kaum belastet, der Motorausgang ist ja so gut wie unbelastet), kommt es zu heftigem Stottern, weil der DsM 2.0 Treiber stoppt und erst wieder neu initialisiert.

Lösung
Ich hatte mir hierzu schon im Vorfeld Gedanken gemacht. Und von Anfang an hatte ich mit dem Gedanken gespielt, den DsM 2.0 an die interne Decoderspannung des mSD-Decoders anzuschließen, also an U+ und GND. Diese Anschlüsse sind auf der Märklin mtc21-Adapterplatine zu Lötpunkten herausgeführt. Und damit der Decoder nicht den DsM 2.0 puffern muss, habe ich einen 470µF Elko mit einem 100 Ohm-Widerstand und einer Schottky-Diode SB140 an U+ und GND angeschlossen, der also den Decoder und die DsM-Platine puffert.

Damit sieht das Anschluss-Schema dann so aus:

Und siehe da, die 470µF reichen schon aus, um die Probleme vollständig zu eliminieren, kurze Spannungsunterbrechungen werden gepuffert, so dass der DsM 2.0 nicht neu initialisiert und die Lok ohne Stottern, ohne Soundunterbrechung und ohne Lichtflackern über alle kritischen Stellen drüber fährt.

Bei genügend Platz spricht aber auch nichts gegen einen 1.000µF-Elko, dann darf die Unterbrechung auch noch etwas länger dauern.

rail4you.ch hat inzwischen reagiert. Die neue Auflage des DsM 2.0 Treibers wird extra Lötpads enthalten, an die man einen Pufferschaltung anschließen kann! Grundsätzlich empfehle ich dennoch, direkt den Decoder zu puffern und den DsM 2.0 an die gepufferte Decoderspannung anzuschließen. Dazu kann man dann direkt die neuen Lötpads des DsM 2.0 verwenden und so die Gleichrichterschaltung des DsM 2.0 umgehen. Dadurch umgeht man die Gleichrichterdioden und hat keinen Spannungs- und leistungsverlust!

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